Die A-Jugend Handballerinnen der Turngemeinde Landshut (TGL) hat gestern den Ball gegen Pfeil und Bogen getauscht und ein Schnupperschießen bei den Isartaler Bogenschützen absolviert.
Mit diesem Sondertraining setzte die Stützpunkttrainerin Claudia Mundry auf eine neue, außergewöhnliche Erfahrung für die Jugendmannschaft.
Während Handball ein extrem dynamischer, schneller und lauter Kontaktsport ist, fordert das Bogenschießen das exakte Gegenteil: absolute Ruhe, feine Bewegungskontrolle und inneren Fokus. Statt Wurfserien und Tempogegenstößen wie in einem klassischen Vereinstraining standen auf dem Bogenplatz der Isartaler folglich Ruhe, Fokus und Zielgenauigkeit im Vordergrund. Unter fachkundiger Anleitung von C-Trainer Herbert und einem 6-köpfigen Betreuerteam erhielten die jungen Spielerinnen eine professionelle Einführung in den Bogensport. Die jungen Handballerinnen lernten, den Bogen richtig zu spannen, die Körperhaltung zu kontrollieren und den eigenen Atem zu beruhigen. Präzision und Nervenstärke sind nämlich Fähigkeiten, die den Handballerinnen auch auf dem Spielfeld zugutekommen. Der Ausflug stärkte den Teamgeist abseits der vertrauten Handballhalle und brachte allen Beteiligten viel Freude.
Der Besuch bei den Isartaler Bogenschützen war ein voller Erfolg und eine gelungene Abwechslung zur mentalen und physischen Regeneration. Zudem setzte er frische Impulse und wird den Spielerinnen der TG Landshut noch lange in positiver Erinnerung bleiben.











